Nur eine regelmäßige Reinigung gewährleistet einen guten technischen uns hygienischen Zustand einer Lüftungsanlage. Die visuelle Inspektion gibt Ausschluss darüber ob eine Bürstenreinigung oder eine Druckluftreinigung der Lüftungsanlage durchgeführt werden kann.
Lüftungsanlagen lassen sich neben der Bürstenreinigung auch mit der Druckluftreinigung säubern. Dieses Verfahren ist besonders für die effektive Reinigung kleinerer Lüftungsleitungen geeignet, kann aber auch zur in größeren Lüftungskanälen angewendet werden.
Meist erfolgt die sogenannte Bürstenreinigung (Reinigung von Luftleitungen mit Bürsten) im Unterdruckverfahren, also durch eine Absaugung (Staubfalle). Wichtig ist, dass vor der Lüftungsanlagenreinigung alle offenen nicht benutzten Abzweigungen oder Nebenleitungen abgedichtet werden. Es wird empfohlen bei runden Rohren und bei leicht festsitzendem Staub die Lüftungsanlagenreinigung mit der Biegewelle oder Haspel durchzuführen.
Bei der Lüftungsanlagenreinigung mit der Biegewelle wird zum Beispiel ein passender Bürstenkopf aufgeschraubt, der über eine handelsübliche Akku-Bohrmaschine angetrieben wird. Die Biegewelle arbeitet sich mit den rotierenden Bürsten in die Luftleitungen vor. Das Ergebnis ist aufgrund der sich drehenden und flexiblen Bürsten eine sehr effektive Reinigung.
Handelt es sich um einen langen Rohrabschnitt mit losem Staub, eignet sich eine Haspel mit entsprechendem Bürstenkopf. Hierbei schiebt man die Haspel manuell durch die Luftleitung und beseitigt dabei den Staub.
Für die Dokumentation des Vorher-/Nachher-Effekts empfiehlt sich nach Abschluss der Reinigung eine erneute Kamerainspektion der Lüftungsanlage.
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