Neben Sauerstoff enthält die Raumluft auch andere Gase wie zum Beispiel Kohlendioxid (CO2), sowie Bakterien, Pilzsporen und Aerosole. Der CO2-Gehalt zählt zu den Indikatoren der Raumluftqualität und entsteht bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen sowie im Organismus von Lebewesen. Der menschliche Atem besteht aus Aerosole und CO2. Somit ändert sich die Luftzusammensetzung durch das Ausatmen, wenn mehrere Personen sich in einem geschlossenen Raum aufhalten. Ist der CO2-Gehalt der Raumluft zu hoch, kann dies zu Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Müdigkeit führen.

Die CO2-Konzentration eines guten Raumklimas sollte bei unter 1.000 ppm liegen. Die natürliche Außenluft enthält in etwa 400 ppm CO2. Regelmäßiges Lüften bewirkt neben der Minderung des CO2-Gehaltes auch die Verdünnung der virenbeladenen Aerosole in der Raumluft – eine gute Möglichkeit der Ausbreitung von Viren (z.B.: den Corona Virus Sars-CoV-2) in geschlossenen Räumen vorzubeugen.

Durchführung einer CO2-Messung (Raumluft)

Mit Hilfe eines CO2-Messgerätes bzw. CO2-Datenloggers lässt sich das Raumklima ideal beurteilen und überwachen. Der CO2-Datenlogger bzw. das Klimamessgerät kann während der CO2-Messung in einer Langzeitüberwachung auch die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte aufzeichnen. Wird der CO2-Wert überschritten, meldet sich der Alarmwächter.

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