Die Folgen eines zu hohen CO- als auch CO2-Gehalts in der Raumluft können erheblich sein – Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Kopfschmerzen bis hin zum Tod.
Der aktuelle Arbeitsplatzgrenzwert (früher MAK-Wert) für CO liegt bei 30 ppm. Eine zum Beispiel nicht vollständige Verbrennung in einer Heizungsanlage lässt CO entstehen, welches bei einem Abgasrückstau in den Raum gelangen kann. Des Weiteren ist es auch in Autoabgasen und Tabakrauch nachweisbar.
Für die CO-Messung kann man eine CO-Alarmgrenze eingestellen, die die Überschreitung akustisch durch einen Alarmton anzeigt.
Die CO-Messung in der Raumluft erfordert ein Klimamessgerät. Dieses kann bei einer Langzeitüberwachung neben CO auch CO2-, Temperatur- und Feuchtigkeitswerte aufzeichnen. Die gespeicherten CO-Messungen können dann mit Hilfe einer PC-Software für einen bestimmten Zeitraum durch eine Datenloggerfunktion ausgewertet werden.
Die Frischluft muss bei der Kalibrierung des Klimamessgerätes absolut frei von CO-Anreicherungen sein. Die Atemluft eines Rauchers enthält beispielsweise selbst nach einer längeren Rauchpause bis zu 10 ppm CO. Das Messgerät würde somit bei einer Nullung in der Kalibrierungsphase eine Abweichung von 10 ppm aufweisen und weniger CO anzeigen als tatsächlich vorhanden ist.
Der aktuell gemessene CO-Wert kann nach der Kalibrierung im Display abgelesen werden.
Zusammenfassung:
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