„Smarte“ Messdatenverwaltung spart Zeit und vermeidet Fehler

Betrieb Hüttinger
Seit 10 Jahren arbeitet Geselle Daniel Sonnleitner im Betrieb Herrmann Hüttinger. Die Umstellung auf ein neues Messgerät und eine komplett digitale Datenverarbeitung fiel ihm leicht.

„Kompetent in allen Heizungsfragen“ steht auf den Firmenfahrzeugen von Rauchfangkehrermeister Hermann Hüttinger. Für österreichische Rauchfangkehrer eine Selbstverständlichkeit. „Effizient in der Unternehmensführung“ ist sein zusätzlicher Anspruch. Mit dem Einsatz von neuen Abgasmessgeräten und einer Rauchfangkehrer-Software hat er den Vorsatz in die Tat umgesetzt.

Woehler A 450
Das Display des Wöhler A 450 zeigt alle Messdaten auf einen Blick an
Woehler A 450 App
Im Anschluss an die Messung werden die Messdaten automatisch in Rauchfangkehrer-App auf dem Smartphone übertragen. Zettel und Stift braucht der Rauchfangkehrer somit nicht mehr.
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Bereits seit 1984 führt Hermann Hüttinger seinen Betrieb im Bezirk Leoben in der Obersteiermark. Von Beginn an setzte er auf elektronische Datenverarbeitung, was vor 35 Jahren noch lange nicht selbstverständlich war. Seine Heizungsdatenblätter legte er schon damals in Word-Dateien ab. Seitdem sind die Anforderungen an die Verwaltung deutlich gestiegen. Mit fünf Mitarbeitern bewältigt sein Betrieb während der Heizsaison inzwischen ca. fünfzig Messungen täglich. Allein die Terminplanung bedeutet da schon einen erheblichen Aufwand, da Kundenänderungswünsche regelmäßig umzusetzen sind. Hinzu kam 2017 als neue Herausforderung das Heizanlagenaufnahmeblatt, das in der Steiermark jetzt verpflichtend ist und ausschließlich digital ausgefüllt wird. Obgleich die steirischen Anlagenbetreiber die Eintragungen von einem dafür geschulten und zugelassenen Installateur- oder Rauchfangkehrer vornehmen lassen können; beauftragte im Bezirk Leoben der weitaus größte Teil den Rauchfangkehrer damit. Würden die Gesellen wie bisher die Anlagen- und Messdaten dem Meister übergeben und der trüge die Daten dann in das Heizanlagenaufnahmeblatt ein, wäre der Aufwand inzwischen erheblich zu hoch, zumal Hermann Hüttinger keine Bürokraft beschäftigt. Der Rauchfangkehrer entschied sich daher, alle Abläufe komplett zu digitalisieren, obgleich ihm klar war, dass er da noch Überzeugungsarbeit bei den Mitarbeitern zu leisten war.

„Wir haben dann Anfang des Jahres alle Abgasmessgeräte gegen die österreichische Version des Wöhler A 450 ausgetauscht, vor allem wegen der einfachen Menüführung und der kompakten Gerätegröße“, so Hüttinger. Entscheidend war für ihn auch die Datenschnittstelle zum Smartphone, da er vorhatte, mit einer Rauchfangkehrer-Software zu arbeiten. Hier entschied er sich für WinChim. Bei der darauffolgenden Einschulung lernten seine Mitarbeiter sehr schnell den Umgang mit dem neuen Messgerät und der Software. „Das leichte Wöhler A 450 ist robust und liegt gut in der Hand. Außerdem habe ich auf dem hellen Display alle Werte gleichzeitig im Blick. Die Menüführung gefällt mir, damit komme ich gut zurecht“, meint Geselle Daniel Sonnleitner, der vor 10 Jahren, direkt nach seiner Ausbildung, bei Hüttinger anfing. Genau wie seine Kollegen arbeitet er heute grundsätzlich nicht mehr mit Zetteln. Die anfängliche Skepsis ist sehr schnell der Überzeugung gewichen, dass er jetzt ruhiger und organisierter arbeiten kann, weil die „Zettelwirtschaft“ ihn unnötig Zeit gekostet hat. Zu Beginn jedes Arbeitstages schaltet er sein Messgerät und die Rauchfangkehrer-App auf dem Smartphone ein. Nachdem er die Verbindung einmal eingerichtet hat, verbindet sich das Wöhler A 450 immer automatisch mit der App. An der Feuerstelle angekommen, braucht er dann noch wenige Minuten, um den Kunden in der App aufzurufen und anschließend die Messung durchzuführen. Anschließend speichert er die Messdaten. Es öffnet sich dann automatisch ein Fenster im Display des Smartphones, in dem der Kunde direkt unterschreiben kann. Der Auftrag ist damit für ihn schon komplett erledigt, denn die Daten wurden beim Speichern der Messung automatisch in das elektronische Kehrbuch der Rauchfangkehrer-App übertragen. Bei Bedarf kann er das Messprotokoll auch ausdrucken. In der Regel ist das nicht notwendig, denn das Heizungsdatenblatt wird automatisch an die zuständige Stelle beim Land versendet.

„Die Datenübertragung zwischen dem Messgerät und der App läuft tadellos, da haben wir keine Probleme“, meint Hermann Hüttinger. „Auf diese Weise entfallen dann auch Fehler, die früher beim Eintrag der Daten per Hand durchaus vorkamen.“ Profitieren können jetzt alle Beteiligten: Der Betrieb minimierte sowohl die Fehlerquote als auch den Büroaufwand erheblich. Selbst Terminänderungen muss der „Chef“ nur noch in die Rauchfangkehrer-Software eingeben, damit die Gesellen umgehend informiert sind. Gesetzliche Vorgaben werden automatisch eingehalten, da die Messabläufe beim Wöhler A 450 den österreichischen Vorgaben entsprechen. Die Mitarbeiter sind zufrieden, denn ihre Abläufe sind nicht komplizierter geworden und durch den Wegfall der Schreibarbeit gewinnen sie Zeit. Und davon profitiert letztlich auch der Kunde.

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