Professionelle Schadensanalyse per Videoinspektion

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Peter Weissinger
Peter Weissinger, Leckorter der SMS Group, beim Einsatz in Hollabrunn

Mit 28 Standorten in Österreich ist die SMS Group wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Schadensanierung im Gebäudebereich geht. Dank modernster Videoinspektionstechnik gehen die Gebäudesanierer dabei heute präzise und gezielt vor. In einem ersten Schritt lokalisieren Leckorter den Schaden und analysieren ihn genau. Gebäudeeigentümer und deren Versicherungen erwarten nämlich eine zerstörungsarme Ursachenfindung, damit unnötige Bauteilöffnungen und Stemmarbeiten vermieden werden. Auf diese Weise schont die SMS Group Nerven und Geldbeutel ihrer Kunden und sorgt zusätzlich für Transparenz: Über die Videodokumentation kann der Kunde die Vorgehensweise bei der Schadensbehebung jederzeit nachvollziehen und im Zweifelsfall auch gegenüber der Versicherung nachweisen.

Im frisch renovierten Bad lassen sich erhebliche Feuchteschäden an den Wänden feststellen.
Das kompakte Koffersystem Wöhler VIS 700 ermöglicht es, zügig und präzise zu arbeiten. Der Leckorter zieht die Kamerastange aus dem Koffer, steckt einen HD-Kamerakopf in der zum Rohr passenden Größe darauf und beginnt mit der Inspektion.
Ist die Schadensursache gefunden, wird die Schadensstelle mit dem Ortungsgerät Wöhler L 200 punktgenau lokalisiert. Der Hauseigentümer muss für die anschließende Sanierung nur die betroffene Stelle öffnen lassen.
Mithilfe der Kamera zeigt Peter Weissinger dem Hauseigentümer genau, wo sich im Garten der Sickerschacht für das Regenwasser befindet.
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Peter Weissinger ist seit sieben Jahren Leckorter bei der SMS St. Pölten. Meldet ein Kunde einen Schaden, ist er in der Regel der erste am Einsatzort. Bevor die Kollegen mit der Sanierung beginnen, klärt er, wo die Schadensursache liegt und was zu tun ist. „Die Ursache bei Wasserschäden sind häufig Verstopfungen oder Beschädigungen der Rohre. Das kann dann unterschiedliche Gründe haben, z.B. einen Wurzeleinwuchs, einen Muffenversatz oder sogar einen Bruch“, ist seine Erfahrung. Es müssen aber nicht immer bauliche Schäden vorliegen. Ebenso können bauphysikalisch bedingte Ursachen wie Wärmebrücken dazu führen, dass Tauwasser entsteht. So wird eine nasse Tapete an der Außenwand manchmal eben nicht durch einen Rohrbruch der Heizungsleitung verursacht. Die Ursache kann ebenso ein innenseitiger Tauwasserausfall an der Außenwand sein. Hier reicht oft schon eine Änderung des Lüftungsverhaltens.

Je nachdem, welche Schadensursache Peter Weissinger vermutet, kommen bei ihm verschiedene Methoden zum Einsatz. Um die Dichtheit von Außenleitungen zu überprüfen, setzt er manchmal Tracergas ein, das zu 5% aus Wasserstoff und zu 95% aus Stickstoff besteht. Sein wichtigstes Werkzeug ist heute aber die Kamera, die ihn selbst bei moderner häufig komplexer Haustechnik in dicht gebauten Häusern erkennen lässt, was den Schaden verursacht hat. Damit kann er eine hohe Trefferquote bei verhältnismäßig kurzer Suchzeit erreichen. Für die Schadensortung nutzt die Firma SMS bereits seit 2014 Videoinspektionskameras der Wöhler VIS-Serie. 2019 kam die HD-Kamera Wöhler VIS 700 hinzu.

Ursachenanalyse bei Feuchteschaden im Altbau

Als Peter Weissinger im Sommer zu einem Einfamilienhaus im niederösterreichischen Hollabrunn gerufen wird, findet er eine stark durchfeuchtete Isolierung der Grundmauern vor. Das Haus ist ca. 110 Jahre alt und fügt sich harmonisch in das Bild der etwa gleich alten Siedlung ein. Welche baulichen Veränderungen in den vergangenen 100 Jahren durchgeführt wurden, kann der jetzige Eigentümer nur grob schätzen. Die letzte Komplettrenovierung hat er selbst vor etwa drei Jahren vornehmen lassen. Umso mehr ärgert er sich nun über die Feuchtigkeit im Keller. Er vermutet einen Rohrbruch und befürchtet, dass er das neu geflieste Bad im Keller gleich wieder aufreißen lassen muss. Zunächst hat die Firma SMS das gesamte Kanalsystem von einer Reinigungsfirma reinigen lassen. Bei der anschließenden Videoinspektion schiebt der Leckorter einen Kamerakopf mithilfe einer 30 Meter langen, flexiblen Kamerastange bis in die Hausanschlussleitung. Per Joystick steuert er den Kamerakopf in alle Richtungen: „Mit der 360°-Drehung kann ich rundum prüfen, ob z.B. eine Dichtung im Rohr porös oder eine Muffe fachgerecht eingebaut ist. Ist eine Stelle verdächtig, ziehe ich einfach den Fokus darauf, so dass ich jedes Detail erkenne“, erklärt Peter Weissinger. Schon nach kurzer Zeit kann er Entwarnung geben. Im Vorgarten unweit der Hausfront findet er die Schadensursache. Dort ist ein Mischwasserkanal verstopft. Da das Regenwasser nicht mehr abgeführt werden kann, versickert es am Haus, so dass die Grundmauern durchfeuchtet wurden.

Punktgenaue Ortung der Schadstelle

Nachdem die Schadensursache geklärt ist, wird die Verstopfung im Außenbereich mithilfe eines Ortungsgerätes lokalisiert. Der Leckorter schiebt den Kamerakopf mit der Schubstange genau an die verstopfte Stelle heran. Ein Sender im Kamerakopf sendet Funksignale, die das Ortungsgerät Wöhler L 200 empfängt. Über ein akustisches Signal und einen optischen Hinweis wird der Leckorter nun punktgenau zum Kamerakopf und somit zur Schadenstelle geleitet. Anhand der angezeigten Signalstärke kann er dann gut abschätzen, wie tief das Rohr im Boden liegt. Von dem Ergebnis ist der Hauseigentümer völlig überrascht, denn eine Rohrleitung hatte er in diesem Bereich seines Vorgartens nicht erwartet.

Peter Weissinger hat im Laufe seiner Berufsjahre schon erlebt, dass manchmal mehrere Ursachen für Feuchtigkeit vorliegen können. Darum kontrolliert er noch den Siphon der Badewanne, was ihn wenige Minuten kostet. Ein kleines Videoskop, das Wöhler VE 400, hat er dazu immer dabei. Dafür stehen ihm unterschiedliche Sonden ab 5,5 mm Durchmesser zur Verfügung, die er durch kleinste Öffnungen schieben kann und die ihm Bilder in HD-Qualität liefern. So kann er sicher sein, dass auch wirklich alle weiteren Ursachen ausgeschlossen sind.

Um zu erfahren, wo genau sich Rohre auf seinem Grundstück befinden, bittet der Hauseigentümer noch, die Kanäle rund um das Haus zu inspizieren. Über das Videoinspektionssystem ist auf einfache Weise eine Analyse fast des gesamten Rohrleitungsnetzes möglich. Wird dabei ein maroder Zustand festgestellt, lässt sich aus der Kamerabefahrung sowohl der Umfang der notwendigen Sanierungsmaßnahmen als auch eine konzeptionelle Vorgehensweise ableiten. In diesem Fall ist das zum Glück nicht notwendig, da keine größeren Schäden festzustellen sind.

Die Bilder mit den zugehörigen Entfernungsangaben und seinen Kommentaren speichert Peter Weissinger auf der geräteinternen SD-Karte. Außerdem kann er sie direkt von der Kamera auf einen USB-Stick laden, den er dem Hauseigentümer als Nachweis übergibt. Mit der Videodokumentation ausgestattet wird für ihn das Kanalsystem rund um seinen Altbau künftig kein unbekanntes Labyrinth mehr sein, das voller Überraschungen steckt.

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